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Getränke

Getränke sind meiner Meinung nach, bei einer Ernährungsumstellung, der wichtigste Schritt von allen. Denn nichts ist so zucker- und chemieverseucht wie die Supermarktgetränke. Um zu verstehen, welche Getränke für uns gesund sind und welche nicht, muss man erstmal ein paar grundlegende Sachen wissen.

Der Mensch ist ein Süßwassertier und kein Salzwassertier. Bis auf ein paar Krokodilarten, sind garkeine Landtiere Salzwassertiere. Nun bedeutet Süßwasser aber nicht süßes Wasser. Genauer wird das bei den englischen Übersetzungen deutlich. Dort heißt Süßwasser auch fresh water oder soft water. Also frisches Wasser oder weiches Wasser. Süßwasser nutzt man scheinbar nur als Gegenbegriff für Salzwasser. Süßwasser bezeichnet also ein salzarmes Wasser. Das bedeutet, dass wir mit den Mineralien in unserem Trinkwasser, entgegen der allgemeinen Meinung, überhaupt nichts anfangen können und wir möglichst sauberes, mineralarmes, reines Wasser brauchen.

Wasser hat die Aufgabe Nährstoffe in unsere Zellen zu transportieren und Giftstoffe wieder auszuscheiden. Um das besser zu verstehen, kann man es sich wie einen Bus vorstellen. Je mehr Plätze frei sind, desto mehr Molekühle kann er transportieren. Die Reinheit des Wassers lässt sich mit einem kleinen TDS Messgerät ermitteln, welches man überall günstig kaufen kann.

An reines Wasser kommt man durch zwei Möglichkeiten. Entweder kauft man sich hochwertiges, mineralarmes Markenwasser, welches aus artesischen Quellen bezogen wird (zb. Lauretana) oder man beschafft sich einen Umkehrosmosefilter. Mehr Informationen zum Thema und günstige Filter findet auf dem Blog des Wasserforschers Michael Schulze unter lebendiges-trinkwasser.de

Gegen andere hochwertige Getränke wie Kokoswasser, selbstgepresste Fruchtsäfte, Kaffee, Milch, Kakao, Tee, Sole, Kefir usw. ist aber grundsätzlich nichts einzuwenden. Wichtig ist nur, dass man genug Wasser am Tag trinkt. Erstmal stellt sich da die Frage, wieviel „genug“ eigentlich ist. Mein Orientierungswert ist da 3 Liter am Tag. Plus, Minus 500ml. Das klingt jetzt erstmal viel, ist es aber eigentlich nicht, wenn man weiß wie das zu bewerkstelligen ist. Dazu habe ich verschiedene Tipps.

1 - Getränke verdünnen. Wenn man Supermarktgetränke konsumiert und aufgrund des Zuckers nicht von Ihnen loskommt, hat man die Möglichkeit, diese mit Wasser zu verdünnen. Schritt für Schritt immer etwas mehr in Richtung Wasser. So kann man sich stressfrei entwöhnen. Eine andere Möglichkeit wäre, eine Flasche Getränk und Wasser immer abwechselnd zu trinken und den Algorythmus in Richtung Wasser zu verändern. Bis man auf diese Getränke verzichten kann, kann es schon 1-2 Jahre dauern. Das ist bei jedem unterschiedlich. Deswegen sollte man geduldig sein. 

2 - Das Wasser immer in Sicht- und Reichweite stehen haben. Dann trinkt man automatisch mehr und öfters.

3 - Eine gute Tagesstruktur aufbauen und nicht auf den Durst warten. Dies sieht bei mir zb. wie folgt aus: 10 Uhr Frühstück, 15 Uhr Mittag, 20 Uhr Abendbrot. Diese Zeiten sind nicht in Stein gemeißelt aber bieten mir eine gute Orientierung. Vor bzw. nach jeder Mahlzeit habe 5 Stunden Zeit. In dieser Zeit verteile ich 1 Liter auf 3-4 Tassen. Dabei ist es nicht förderlich darauf zu warten, dasss man Durst bekommt. Denn Durst ist ein Anzeichen für Dehydrierung, also Wassermangel. Diesen Zustand sollte man jedoch eher verhindern. Hinzu kommen dann noch die Mahlzeiten, bei denen man in der Regel zusätzlich was trinkt. Nach einiger Zeit entwickelt man dann dafür ein Gefühl und eine Routine.

25.3.16 08:37

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