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Vitamin B12

Kommen wir zur Abwechslung mal zu einem Argument, welches stets gegen den Veganismus verwendet wird. Es besteht der Aberglaube, Vitamin B12 würde es nicht oder nicht ausreichend in Pflanzen geben. Auch diese Aussage halte ich für fundamental falsch und wird teilweise auch von der Veganerlobby missbraucht, um ihre Supplemente an den Käufer zu bringen. Davon kann ich nur abraten und empfehlen sich natürliches Vitamin B12 zu zuführen. Ich sehe Nahrungsergänzungsmittel genauso kritisch wie Medikamente, weil ihre positiven, negativen und langzeitlichen Wirkungen auf unsere Gesundheit einfach nicht einschätzbar sind. Auf der sicheren Seite, wie dann oft behauptet wird, ist man damit ganz sicher nicht. Wie ihr euch natürliches pflanzliches Vitamin B12 zuführen könnt, werd ich jetzt erklären.

Dazu muss man erst einmal wissen, wie und wo Vitamin B12 produziert wird. Im Dickdarm existieren Bakterien, welche diese Aufgabe übernehmen. Dieses Vitamin B12 können wir aber natürlich nicht aufnehmen. Stattdessen scheiden Tiere und Menschen diese Bakterien mitsamt des Kots aus. „Gesunder Kot“ ist der nährstoffsreichste Dünger den man sich vorstellen kann. Die Gräser und Pflanzen, welche darauf wachsen nehmen diese Nährstoffe durch ihre Wurzeln in sich auf. Inklusive dem Vitamin B12. Desweiteren „kleben“ sie aber auch an den Blättern.

Der Grund warum wir heutzutage einen Vitamin B12 Mangel in unserer Ernährung vorfinden, liegt in unserer Landwirtschaft, die kein natürliches Wachstum und keine natürliche Flora&Fauna mehr zulässt, unsere Infrastrukturen, die jegliches Stück Land mit Straßen und Häusern zupflastern und unserem Reinlichkeitswahn, der alles als Dreck, Unkraut, eklig etc. abwertet. Unter natürlichen Umständen wäre vermutlich die ganze Welt voll von pflanzlichem VitaminB12.

Das bedeutet nun, wir bräuchten einen Ort wo die Natur noch einigermaßen intakt ist. Das Naheliegenste wäre wohl ein Waldgebiet, welches unter Naturschutz steht. Die dort wachsenden Gräser und Kräuter sind eine ideale Nahrungsquelle für den gesamten Nährstoffbedarf. Alternativ kann man sich aber auch etwas Erde von dort mitnehmen, sie in Blumentöpfe abfüllen und sich eigenes Gras ziehen. Beispielsweise Weizengras. Das Gras kann man in Smoothies, Tees oder als Gewürze verarbeiten. Die verschiedenen Gräser besitzen übrigens, wie jede Pflanze auch, unterschiedliche Geschmacksaromen. Also Gras ist nicht gleich Gras.

25.3.16 08:39

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