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Ist unser Magen-Darm-Trakt als zuverlässiger Indikator geeignet?

Im Grunde natürlich ja. Denn unser Trakt hat sich, bis auf den Blinddarm, während unserer evolutionären Entwicklung kaum verändert. Er kann im gesunden Zustand sowohl tierische als auch pflanzliche Lebensmittel hervorragend verdauen. Vorausgesetzt, sie wurden im Vorfeld ausreichend durchgekaut und von den Sekreten des Mundspeichels aufgeweicht.

Ein Problem besteht allerdings darin, dass Menschen diverse Lebensmittelunverträglichkeiten als Anlass nehmen, bestimmte Lebensmittelgruppen als per se gesundheitsschädlich zu deklarieren, ohne überhaupt auf den Gedanken zu kommen, die Qualitäts- und Quantitätsverhältnisse ausreichend differenziert zu betrachten. Und natürlich gibt es zu allem auch immer die Studie, in der man sich bestätigt fühlen kann. Letztendlich erkennen diese Menschen aber vermutlich einfach den eigentlichen dahinerstehenden Kreislauf nicht.

Wenn ein Ernährungsstil so ungesund ist, dass er die Gesundheit des Magen-Darm-Traktes so nachhaltig schädigt, dass dieser bestimmte Nährstoffe einfach nicht mehr richtig verarbeiten kann, dann bringt es natürlich nicht mehr viel einfach die Marke zu wechseln, da gewisse Mechanismen einfach nicht mehr ordentlich funktionieren können und somit die Stoffwechselprozesse stark beeinträchtigt sind. Was mitunter auch weitere Unverträglichkeiten nach sich ziehen kann. Mit Lebensmittelunverträglichkeiten sind aber nicht nur die klassischen Intoleranzen und Allergien gemeint. Dies kann durchaus jeden Nährstoff und jedes Lebensmittel betreffen und sich auch in den Auswirkungen und Intensitäten unterscheiden und entwickeln. Aber wenn man wissenschaftliche Studien als Wahrheit idealisiert, hat man natürlich keinen Anlass darüber nachzudenken. Daran wird nun beispielsweise ersichtlich wie solche Studien die eigene Denkfähigkeit einschränken können.

Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es bei einer gesunden Ernährung garnicht erst zu diesen Problemen gekommen wäre, beziehungsweise diese sich, mit speziellen Lebensmitteln, wieder beheben lassen.

25.3.16 08:40

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