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Ist Tierzucht per se umweltschädlich?

Diese Frage lässt sich meiner Meinung nach mit einem klaren Nein beantworten, wenn man sich eingängig und sachlich mit unserem Geld- und Wirtschaftssystem befasst. Es wird oft damit argumentiert, dass man Regenwald- und Landflächen für den Anbau von Getreide und Soja abholzen und rohden würde, um mit einem Großteil des Ertrages, die Tiere unserer Landwirtschaft zu füttern. Das ist soweit auch richtig. Aber wenn man A sagt, sollte man auch B sagen. Was würde sich ändern, wenn alle Menschen dieser Welt wegen diesen Problemes auf Fleisch verzichten würden? Eigentlich nichts. Die Erträge würden lediglich anders verteilt und die Flächen gegebenenfalls anders genutzt werden. Aber sicher nicht ökologischer.

Die Ursachen dieser ökologischen Problematik liegen in unserem System. Diese Landflächen werden von Konzernen, Unternehmen und Investoren aufgekauft um daraus eine private Geldquelle zu machen. Das nennt man gemeinhin auch Privatisierung und betrifft nicht nur den Regenwald sondern auch Wasserquellen und andere Landflächen. Was man auf diesen Flächen anbaut, hängt letztlich davon ab, was sich am Profitabelsten züchten und verkaufen lässt.

Das eigentlich Tragische daran ist aber, dass wir die Erträge aus den Regenwäldern garnicht bräuchten um die Tiere satt zu machen. Dies ist wiederum eine Frage der Landwirtschaftsart. Es gibt ausreichend Modelle, die dies unter Beweis stellen, wie beispielsweise die Permakultur nach Sepp Holzer. Es würde genug Gras wachsen, wenn wir es einfach nur mal wachsen ließen, anstatt es als Unkraut zu betrachten. Darüber hinaus schmeißen wir täglich soviel Nahrungsmittel weg, dass wir uns, die Tiere und die Menschen aus armen Ländern problemlos miternähren könnten.

25.3.16 08:46

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